Barbera
 
Er ist wesentlich piemontesische Hauptrebsorte: intensiv bebaut in den Provinzen von Asti und Alessandria, ausführlich in den Provinzen von Cuneo und Turin, ist er anwesend überall in Piemont und empfohlen in allen Provinzen. Ausserhalb Piemonts, hat der Barbera Kulturwichtigkeit in dem Oltrepò Pavese, auf den Colli Piacentini, in Franciacorta, Umbrien, Campanien, Sizilien und in anderen italienischen Regionen: eingeführt von den italienischen Emigranten, ist er anwesend auch in Übersee: in California und in Süd-Amerika mit bestehenden Oberfläche.
 
 
 
 
 

Auch Barbera Ciarìa, Barbera’ Davi, Barbrassa und Barbera dou ciornìou genannt, sind örtliche Bebauungen (jetzt selten oder sehr selten) von dem piemontesischen Keimplasma, die nicht mit dem Barbera verwechselt werden. Die Baberùn, in verschiedenen piemontesischen Gebieten angezeigt, sind in den meisten Fällen Rebsorten verschieden von Barbera. Der lockige Barbera ist wahrscheinlich als Barbera mit offenbarer Virussymptomatologie zahlbar dem Komplex des Lockens zu halten.
Der piemontesische weisse Barbera ist eine Rebsorte, die gemeinsam mit dem Barbera nur die ausgestreckte Form der Beere hat. Der sardische Barbera anwesend in Sardinien, schliesslich entspricht eigentlich dem Carignan.


Morphologische Wesen

Keim: sehr flaumiger Gipfel, aus weisser grünlicher Farbe mit von rosaroten bis karminroten Ränden. Apikale Blättchen (von 1 bis 3) aus weisser grünlicher Farbe mit vergoldeten Reflexen und karminroten Rände, unten baumwollartig. Grundblättchen (4-5) mit verworrenen Ränden, aus goldgelber Farbe, mit kupferroten Abtönungen, unten sehr flaumig.

Erwachsenes Blatt: aus Mittelgrösse, pentagonal, fünflappig: Stielbucht wie eine Leier, geschlossen oder mit kaum übereinander gelegenen Ränden: obere Seitenstiele wie eine Leier, manchmal mit übereinander gelegenen Ränden: dem U unterlegene mehr oder weniger tiefe Seitenstiele. Der Zipfel, flach oder leicht wie ein Becher, hat eine fein blasige Öberfläche (nur gekräuselt auf dem Grund der Hauptnervature) und eine dunkelgrüne Farbe mit grünen oder rosarloten Nervaturen auf dem Grund: aber oft neigen die Grundblätter der Ranke früh lebhaft zu röten, nicht unbedingt infolge der Viruspathologie oder Stiche von Rosezikaden unregelmässige Zähne, durchschnittlich vorspringend mit einer weiten Basis mit kaum konvexen Ränden. Unterseite mit sehr flaumigen Zipfel und reichlich borstigen Nervaturen.

Traube zur Reife: Mittelgrösse und Mittellänge, pyramidal beflügelt (mit kurzen Flügeln) oder zylindrisch beflügelt, ziemlich fest: mittel- langer, hell grüner Stiel.

Beere: mittel-grosse (2,5 g), ellipsenförmig (d.e./d.l. = 0,87): durchschnittlich reifige bereiften, blau-schwarz farbige Schale.

Phänologie

Auskeimung: mittel-frühreif (innerhalb der ersten Hälfte von April).

Blüte: mittel Zeit (zwischen der ersten und der zweiten Dekade von Juni).

Farbelösung: mittel Zeit (zweite Dekade von August).

Trauben-Reifen: mittel-spät (erste Dekade von Oktober).

Kultureignungen und Verwendung

Kraft: mittlere; die Keime, mit Interknoten von Mittellänge, haben eine wieder fallend Haltung mit starken und gut entwickelten Reben.

Fruchtbarkeit und Produktion: sehr hohe Fruchtbarkeit, auch auf dem Stand der Grundknospen: die weiblichen Traubenkeime sind gewöhnlich fruchtbar; hohe und ständige Produktivität.

Zucht und Rebschnitt: sehr plastische Rebsorte, eignet sich verschiedenen Zucht-und Rebschnittarten: die hohen Formen, dennoch bestimmen eine Zunahme der festen Säure in den Trauben (schon bedeutende in dieser Rebsorte) nicht wünsschenswert in meisten Anbaubereichen: das Schneiden ist allgemein gemischt (Guyot), besser mit einem einzigen Fruchtstück von 10-12 Knospen, aber sie eignet sich sehr gut auch dem kurzen Schneiden.

Haltung zur Vermehrung: sehr gut mit meisten, verbreitesten Pfropfenträgern.

Empfindlichkeit zu den Widrigkeiten und Rebkrankheiten: der barbera ist ein wenig empfindlich der Peronospora, aber er ist Schimmel und die saure Fäulnisempfindlich der Traube: er kann in gewissen Bereichen Symptome von Kaliummangel (allgemein nicht beunruhigend) auf dem Blattstand zeigen.

Önologische Eignungen: so wie er sehr passend auf der Anbauebene ist, ist der Barbera auch vom önologischen Standpunkt aus von einer grossen Flexibilität gekennzeichnet: seine Trauben, ausgestattet mit hoher festen Säure, finden Anwendung in einer breiten Palette von Weinen. Sie wurden auch für die Produktion von Schaumweine (vor allem weisse), öfter (dank der guten anthocyaninen Ausstattung und dem Tanninmangel) für neue Weine, für rote junge und spritzige Weine, für stille mittel-körperliche Weine und, schliesslich, mit sehr reifen Trauben und Schärfung mehr oder weniger im Holz verlängert, für rote reiche und fruchtbare Weine, nicht selten aus feiner Eleganz benutzt.

TORNA ALL'ELENCO DEI PRODUTTORI